Autor Thema: Vereinbarkeit Kinder - Arbeit  (Gelesen 1729 mal)

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Offline hanni ohne nanni

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Vereinbarkeit Kinder - Arbeit
« am: 17-01-2018, 23:52:32 »
Ich grüble schon tagelang herum, wie ich den Wiedereinstieg am besten gestalten soll, darum frage ich mal hier:
Wann habt ihr wieder zu arbeiten begonnen und für wie viele Stunden?
Arbeitet ihr lieber mehrere kurze Tage oder weniger lange Tage (Aufteilung der Arbeitszeit, das ist bei mir noch sehr fraglich).
Wer hat Kind/Kinder betreut, während ihr gearbeitet habt und wie ist es derzeit?
Hat der Vater Stunden reduziert/Homeoffice gehabt?
Seid ihr in Elternteilzeit oder habt ihr eine andere Vereinbarung?
:)
« Letzte Änderung: 18-01-2018, 00:39:01 von hanni ohne nanni »
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Offline wuschelengel

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Re: Vereinbarkeit Kinder - Arbeit
« Antwort #1 am: 18-01-2018, 07:01:49 »
Bei mir ist es halt nicht repräsentativ. Ich hatte keinen Wiedereinsteig, sondern überhaupt erst den richtigen Berufseinstieg- hatte vorher ja keine feste Anstellung. 
Job gefunden hab ich, wie meine Tochter grad 2 war (der Sohn wurde dann bald 4). 
Ich hab mit 15 Stunden begonnen und relativ bald auf 20 erhöht- sind noch immer 20. Dazwischen waren es kurz mal 25, das war aber befristet und es hat sich nix mehr ergeben dann. 
Ich hab halt Kernzeiten am Nachmittag, 3x/Woche. Daran ist nichts zu rütteln. Sonst überwiegend freie Zeiteinteilung. Ich arbeite also 2 Tage und einen halben Tag (und manchmal mehr). 
Betreuung:
Der Große war damals im Kindergarten, vormittags und 2x am Nachmittag  bis ca. 15 Uhr- dann wurde er von meiner Mutter geholt. Einen Nachmittag hat mein Mann betreut. 
Die Kleine war zuerst noch nicht im Kiga (erst ab 2,5 Jahren möglich und dann gleiche Zeiten wie der Große). Unsere geplante Tagesmutter bei der sie mit 1,5 begonnen hat wurde dann vor meinem Jobantritt schwanger.
Betreut wurde sie dann einen Vormittag von den Urgroßeltern und einen Tag von einer lieben Freundin (der haben wir ein bissl was gezahlt- wollt sie eigentlich nicht, sie wollte eh Gesellschaft für ihre kleine Tochter)- da hab ich sie vor der Arbeit nach Wien gebracht und mein Mann sie nachher abgeholt). 

Jetzt ist es so: vormittags sind sie in der Schule, 2 Nachmittage bin ich da, einen Nachmittag macht mein Mann, einen macht meine Mutter und einen hab ich ein spezielles Arrangement mit meinem Arbeitgeber. 
Mein Mann arbeitet nach wie vor nicht VZ, damit er auch noch in der Betreuung sein kann. 

Mal schaun, für meinen Sohn könnte ich mir mittlerweile einen Hort gut vorstellen- der in dem seine Freunde sind, ist für uns aber leider nicht leistbar.  :-\  Meine Tochter war schon immer ungern im der Nachmittagsbetreuung vom Kindergarten und will partout nicht in einen Hort. Zumindest in der zweiten Klasse hätt ich gern, dass sie noch nicht gehen muss. Aber versprechen kann ichs ihr eh nicht.
Von mir eröffnete Themen haben nichts mit mir und meinem Leben zu tun, es sei denn dies geht explizit aus meinem Posting hervor.

Offline Regenbogenschießen

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Re: Vereinbarkeit Kinder - Arbeit
« Antwort #2 am: 18-01-2018, 12:10:18 »
OMA - seit der 1. Minute
Und wenn ich mich so umhöre, keine typische Oma, denn meine Mutter stellt die Kinder an erste Stelle. Egal ob sie einen Termin hat oder krank ist - Hauptsache die Kinder sind versorgt und ich kann arbeiten gehen um den Lebensunterhalt für mich und die Kinder zu bestreiten.

Mir sind lieber lange Tage und dafür weniger. Gerade beim Pendeln zahlen sich kurze Tage nicht aus. So hab ich den Freitag immer frei und das passt gut so.

Offline Milka

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Re: Vereinbarkeit Kinder - Arbeit
« Antwort #3 am: 18-01-2018, 12:36:27 »
Ich gehe ja - da noch in Karenz - 1x in der Woche 6 Std. arbeiten. Die Milkette ist dann abwechselnd bei der einen oder der anderen Oma. Wenn beide mal nicht können (krank, auf Urlaub, dringender Termin), dann ist mein Mann zuhause, passiert aber sehr selten. Ab März/April kommt die Milkette hoffentlich - bis auf den Oma-Tag - vormittags bis 12:30 in eine Krabbelgruppe.

Nach der Karenz möchte ich gerne 20 Std Vormittags arbeiten gehen. Damals im November herum meinte meine Chefin, ihnen ist egal, ob ich VZ oder TZ kommen möchte. Ob das noch immer gilt, wenn ich arbeiten gehe, ist halt fraglich.
Als Gott die Männer schuf, versprach er, dass ideale Männer an jeder Ecke zu finden sein
werden… und dann machte er die Erde rund.


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Offline hanni ohne nanni

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Re: Vereinbarkeit Kinder - Arbeit
« Antwort #4 am: 18-01-2018, 15:22:53 »
@wuschel
danke für die ausführliche Antwort! ob es ein Einstieg oder Wiedereinsteig war, ist in dem Fall ganz egal ;) super, dass ihr so ein gutes Betreeungsnetz hattet und habt, das erleichtert vermutlich doch einiges!

Unsere Voraussetzungen sind eigentlich auch gut: 2 Großelternpaare, Kindergarten ist auch im Ort, mein Arbeitsplatz ist von Haustür zu Haustür in 10 Minuten zu erreichen (mitm Auto).
Bis meine Karenz im Sommer vorbei ist, geh ich 6 Stunden arbeiten, danach würde ich dann mit Elternteilzeit einsteigen. Ursprünglich hab ich gedacht, ich mache 3x6 Stunden (so von halb 9 bis halb 3),  Jetzt bin ich allerdings unsicher, ob 3 Tage nicht doch zu viel sind, ist kein Platz im KiGa müssten die Großeltern ein Jahr diese doch intensive Betreeung übernehmen. Darum vielleicht doch nur 2x8 Stunden? Und halt Aufstocken, wenn sie im KiGa ist und alles gut passt.
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Offline hanni ohne nanni

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Re: Vereinbarkeit Kinder - Arbeit
« Antwort #5 am: 18-01-2018, 15:24:13 »
OMA - seit der 1. Minute Und wenn ich mich so umhöre, keine typische Oma, denn meine Mutter stellt die Kinder an erste Stelle. Egal ob sie einen Termin hat oder krank ist - Hauptsache die Kinder sind versorgt und ich kann arbeiten gehen um den Lebensunterhalt für mich und die Kinder zu bestreiten. Mir sind lieber lange Tage und dafür weniger. Gerade beim Pendeln zahlen sich kurze Tage nicht aus. So hab ich den Freitag immer frei und das passt gut so.

Wenn man pendeln muss, finde ich es auch eindeutig! einen fixen freien Tag hätt ich später auch gern :)
bist du jetzt 3 Tage im Büro und einen Tag hast du Homeoffice, oder?
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Offline hanni ohne nanni

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Re: Vereinbarkeit Kinder - Arbeit
« Antwort #6 am: 18-01-2018, 15:26:26 »
Ich gehe ja - da noch in Karenz - 1x in der Woche 6 Std. arbeiten. Die Milkette ist dann abwechselnd bei der einen oder der anderen Oma. Wenn beide mal nicht können (krank, auf Urlaub, dringender Termin), dann ist mein Mann zuhause, passiert aber sehr selten. Ab März/April kommt die Milkette hoffentlich - bis auf den Oma-Tag - vormittags bis 12:30 in eine Krabbelgruppe. Nach der Karenz möchte ich gerne 20 Std Vormittags arbeiten gehen. Damals im November herum meinte meine Chefin, ihnen ist egal, ob ich VZ oder TZ kommen möchte. Ob das noch immer gilt, wenn ich arbeiten gehe, ist halt fraglich.

Diesen einen Tag in der Woche habe ich auch eben auch bald, ist für mich Abwechslung, bissl Geld und auch Probelauf (für mich *g*, Mini bleibt sehr gern bei den Großeltern, auch allein)
das heißt, du würdest dann Mo-Fr jeweils 4 Stunden arbeiten wollen? Hoffentlich erinnert sich die Chefin an ihre Aussage!
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Offline Milka

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Re: Vereinbarkeit Kinder - Arbeit
« Antwort #7 am: 18-01-2018, 17:13:33 »
Ich würde nur 4 Tage zu 5 Stunden gehen. Aber bis dahin vergeht noch einiges an Zeit, da wird sich noch viel am Personal ändern.
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Online Heavenly_Creature

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Re: Vereinbarkeit Kinder - Arbeit
« Antwort #8 am: 18-01-2018, 17:46:11 »
ich war bei beiden kindern bis zum zweiten geburtstag in karenz und bin dann mit 20 stunden wiedereingestiegen. die kinder waren ab dann in der krippe.
den freitag habe ich mir freigehalten, somit habe ich vier tage à fünf stunden.
die großeltern betreuen die kinder eigentlich nur im notfall, an schließtagen zum beispiel oder tageweise in den ferien. fallweise nimmt sich mein mann für die betreuung urlaub, auch in pflegeurlaub geht er häufiger als ich.

der freie freitag ist gold wert, den möchte ich mir so lang wie möglich erhalten. noch habe ich anspruch auf elternteilzeit, da ist das sowieso kein problem.

Offline wuschelengel

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Re: Vereinbarkeit Kinder - Arbeit
« Antwort #9 am: 18-01-2018, 21:29:25 »
@wuschel danke für die ausführliche Antwort! ob es ein Einstieg oder Wiedereinsteig war, ist in dem Fall ganz egal ;) super, dass ihr so ein gutes Betreeungsnetz hattet und habt, das erleichtert vermutlich doch einiges! Unsere Voraussetzungen sind eigentlich auch gut: 2 Großelternpaare, Kindergarten ist auch im Ort, mein Arbeitsplatz ist von Haustür zu Haustür in 10 Minuten zu erreichen (mitm Auto). Bis meine Karenz im Sommer vorbei ist, geh ich 6 Stunden arbeiten, danach würde ich dann mit Elternteilzeit einsteigen. Ursprünglich hab ich gedacht, ich mache 3x6 Stunden (so von halb 9 bis halb 3), Jetzt bin ich allerdings unsicher, ob 3 Tage nicht doch zu viel sind, ist kein Platz im KiGa müssten die Großeltern ein Jahr diese doch intensive Betreeung übernehmen. Darum vielleicht doch nur 2x8 Stunden? Und halt Aufstocken, wenn sie im KiGa ist und alles gut passt.
Ja, es ist halt blöd wenn zB meine Mama mal krank ist (sie hatte einen KH-Aufenthalt). Oder letztes Jahr war sie auf Kur- das dann abzudecken, war Stress pur- aber eh langfristig geplant und zu einer Zeit angesetzt, wo es für uns machbar war. 
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