Autor Thema: Haustieranschaffung  (Gelesen 2195 mal)

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Offline wuschelengel

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Haustieranschaffung
« am: 16-03-2018, 11:16:55 »
Mich würde sehr interessieren, wie die Entscheidung für ein Haustier gefallen ist (v.a. wenn Kinder da sind- aber auch so), ich würde mir sehr eine Katze wünschen (seit mehr als 15 Jahren...), aber einerseits habe ich keinerlei Erfahrung und weiß auch nicht, was ich bedenken soll und andererseits stelle ich mir die Frage, was das fürs Familienleben so bedeutet. V.a. mein Mann ist nicht sehr motiviert- nimmt aber wohl wie zuvor auch meine Eltern meinen Wunsch nicht so ernst. Versorgung im Urlaub ist auch ein großes Fragezeichen, ich hab leider keine besonders tierfreundliche Familie.
Von mir eröffnete Themen haben immer mit mir und meinem Leben zu tun, außer das geht explizit aus diesem hervor.

Offline Contessa

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Re: Haustieranschaffung
« Antwort #1 am: 16-03-2018, 11:27:17 »
Mich würde sehr interessieren, wie die Entscheidung für ein Haustier gefallen ist (v.a. wenn Kinder da sind- aber auch so), ich würde mir sehr eine Katze wünschen (seit mehr als 15 Jahren...), aber einerseits habe ich keinerlei Erfahrung und weiß auch nicht, was ich bedenken soll und andererseits stelle ich mir die Frage, was das fürs Familienleben so bedeutet. V.a. mein Mann ist nicht sehr motiviert- nimmt aber wohl wie zuvor auch meine Eltern meinen Wunsch nicht so ernst. Versorgung im Urlaub ist auch ein großes Fragezeichen, ich hab leider keine besonders tierfreundliche Familie.

Vor allem siedeln Katzen gar nicht gerne um und es bedeutet für sie oftmals noch viel mehr Stress als bei Hunden.
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Offline wuschelengel

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Re: Haustieranschaffung
« Antwort #2 am: 16-03-2018, 11:31:08 »
Vor allem siedeln Katzen gar nicht gerne um und es bedeutet für sie oftmals noch viel mehr Stress als bei Hunden.
Ja, das habe ich schon gelesen, danke. Meine Eltern wohnen ja in Gehdistanz, die kümmern sich ja auch sonst um unsere Wohnung, wenn wir nicht da sind. Aber meine Mama findet Haustiere "unnötig". Keine Ahnung, ob sie sich doch bereit erklären würde, wenn sie ernste Absichten erkennt (wahrscheinlich schon). Aber wenn wir gleichzeitig weg sind, wirds halt schwierig. Ich habe Nachbarn, die mir schon Blumen gegossen haben, aber die Katze müsste ja täglich versorgt werden und das ist schon ein Aufwand. 
Meine Großeltern würden die Katze wahrscheinlich gerne versorgen, könnten aber nicht täglich zu uns fahren und zudem werden sie ja nicht jünger...sie da einzuplanen ist mir zu gewagt. 
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Offline PinkSheep

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Re: Haustieranschaffung
« Antwort #3 am: 16-03-2018, 11:34:27 »
Ich bin mit einer Katze aufgewachsen und hab mir immer eine gewünscht, aber lange die Verantwortung nicht zugetraut.

Dann habe ich bei meinem Ex gesehen, wie das Leben mit Katzen in einer Wohnung ist und als es mit ihm aus war mich drüber getraut.
Bereu ich nach ca. 4 Jahren nicht!

Wenn es kein Freigänger werden soll, aber bitte 2 Katzen nehmen (Katzen sind gesellig - sie jagen nur einzeln) - viele der Verhaltensausffälligkeiten/Problemen wird damit vorgebeugt.

Oder gezielt aus dem Tierheim nach einer Katze suchen die nicht mehr vergesellschaftet werden kann.
mäh!

Offline wuschelengel

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Re: Haustieranschaffung
« Antwort #4 am: 16-03-2018, 11:39:24 »
Freigänger geht nicht, wir wohnen in einem Mehrparteienhaus in einem höheren Stockwerk (und so wie die Dinge liegen, wird das auch so bleiben). 

Das mit der zweiten Katze ist mir auch schon bekannt, da habe ich noch mehr Bedenken bezüglich der Rahmenbedingungen, also ob uns das aus Platz- und Geldgründen überhaupt möglich ist (wenns nicht geht, dann ist das sowieso zu akzeptieren). 
Allerdings ist ein Argument fürs Paarweise halten, dass sie nicht gerne länger alleine zuhause sind. Das wäre bei uns so nicht der Fall. 

Eine Tierheimkatze könnte ich mir jedenfalls gut vorstellen, ich habe sowieso keinen bestimmten Wunsch was das Aussehen betrifft. Sie muss nur Kinder mögen, das ist ganz wichtig.
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Offline PinkSheep

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Re: Haustieranschaffung
« Antwort #5 am: 16-03-2018, 12:05:18 »
ich würd mich zur Einzelhaltung echt nochmal genau im iNet schlau machen - die Folgen sind halt nicht leicht wieder gut zu machen.
Aggression, Depression, Verhaltensauffälligkeiten (klar muss es nicht so sein, aber die Wahrscheinlichkeit ist einfach höher).

Ich kann dir dazu meine persönliche Erfahrung beschreiben:
Habe meine Katzen im Doppelpack bekommen - eine ist dann nach kurzer Zeit gestorben.
Die übriggebliebene war ca. 3 Wochen alleine (ich war in der Zeit arbeitslos und quasi 24h am Tag daheim).

Ich wurde ständig bespielt (mit tlw. tiefen Kratzwunden) - egal ob mitten in der Nacht oder untertags, konnte nix alleine machen, weil sie mir permanent am Rockzipfel gehangen ist. Sie war merklich unausgelastet und unausgeglichen.

Seit sie wieder zu zweit sind reagieren sich sich aneinander katzengerecht ab und zeigen kein auffälliges Verhalten.

edit: vom herzallerliebsten miteinander Kuscheln und gegeseitig Putzen mal abgesehen  :-*
« Letzte Änderung: 16-03-2018, 12:10:25 von PinkSheep »
mäh!

Offline wuschelengel

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Re: Haustieranschaffung
« Antwort #6 am: 16-03-2018, 12:25:18 »
Ja, da gibt es auf jeden Fall stichhaltige Argumente! Das ist schon klar!
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Offline Sommerregen

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Re: Haustieranschaffung
« Antwort #7 am: 16-03-2018, 12:54:09 »
Wir hätten auch gern 1-2 Katzen. Momentan gehts allein schon deshalb nciht, weil unser Vermieter voll dagegen ist. (Unserer Nachbarn haben uns erzählt, die Vormieterin wurde gekündigt, weil sie eine Katze hatte...).

Mein Freund ist mit Haustieren aufgewachsen und hätt am liebsten einen Zoo. Ich bin Hunden gegenüber eher skeptisch/ängstlich, kommt für mich eigentlich eher nicht in Frage. Bin ohne Haustiere groß geworden. Meine Eltern sind da wie Wuschel's ("Wofür braucht ma denn so ein Viech. Geh, das macht ja nur Mist, blablabla....".).
Hab schon einige Wochen/Monate in Haustier-Haushalten gelebt und mir hats gefallen. Katzen sind so kuschelig  und es hat was sehr beruhigendes so eine schnurrende Katze am Schoß zu haben :verliebt:.

Ob alleine od. 2 Katzen, da kenn ich mich nicht so aus. Mein Freund meint fix 2 Katzen. Eben wegen genannter Gründe. Er hat da aber auch mehr Erfahrung. Glaub nicht dass es viel mehr arbeitsaufwand ist 2 zu haben.

Versorgungstechnisch reichts im Urlaub idR wenn jeden 2. Tag wer vorbeikommt. Ist natürlich nicht ideal, aber kurzzeitig ok. Der Mehraufwand hält sich auch in Grenzen. Ich kenne deine Eltern nicht, aber dass sies verweigern würden das bisserl Katzen-Versorgung zu übernehmen kann ich mir doch fast nicht vorstellen, oder?
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Offline wuschelengel

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Re: Haustieranschaffung
« Antwort #8 am: 16-03-2018, 13:00:35 »
Ich denke auch, dass meine Eltern es machen würden. Aber wir sind manchmal gleichzeitig mit ihnen weg und das muss man halt vorher schon bedenken. 

Ich hab für ein paar Monate auch schon in einem Katzenhaushalt gelebt, hatte aber mit dem Aufwand genau nichts zu tun damals.

Ich will sowas auch keinesfalls unbedacht angehen, also nur weil ichs mir halt einbilde werde ich mir kein Tier zulegen, ich bin mir der Verantwortung schon sehr bewusst. Ich merke nur, dass es den Wunsch noch immer gibt und meine Kinder sind jetzt auch in einem Alter, wo man nicht mehr so arg aufpassen müsste und sie sicher gut den Umgang lernen könnten. 

Bei 1 vs. 2 Tiere- ich seh sie halt dann schon als Mitbewohner, die auch ihrem Platz brauchen in der Wohnung und bin nicht sicher, ob wir da 2 gut aufnehmen können. Andererseits gibts da ja auch Leute in kleineren Wohnungen, die Katzen halten. Ich hab wohl einfach keine Vorstellung von der Praxis. Ich wüsste halt zB nicht, wo ich ein zweites Kisterl hinstellen könnte, wenn wir zwei Katzen hätten, eins ginge sich schon aus.
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Offline nox

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Re: Haustieranschaffung
« Antwort #9 am: 16-03-2018, 13:02:55 »
Ich bin mit Katze(n) aufgewachsen. Eine davon haben wir sogar mehrfach übersiedelt (vom Freigänger zu Wohnungskatze und wieder zu Freigänger) bei uns hats funktioniert damals.
ABER jede Katze ist ein komplett eigener Charakter. (wir haben immer Ka
Und man weiss nur sehr eingeschränkt, was man bekommt.
Katze und Kinder ist mMn auch eine super Kombi, für beide Seiten.
Eine Katze kann man nur eingeschränkt erziehen und man muss sich immer kümmern. Je nach Ausprägung der Charaktereigenschaften der Katze und ihrer Konditionierung kann das auch richtig Aufwand sein (für uns als "Katzenmenschen" ists kein Aufwand, sondern ein Teil unsres Lebens, wir wussten worauf wir uns einlassen und habens bewusst akzeptiert)

2 Katzen hatten wir jetzt selber nie, aber Freunde von uns haben zwei...sagma mal so, das ist ein Glücksspiel. Die haben viele Schäden und brauchen vom Fressplatz bis zum Kisterl alles doppelt und noch reichts oft ned.

Alles in allem eine schwierige Entscheidung.


Ein Spruch fällt mir dazu ein (der hängt bei uns im Haus in einem Rahmen)
Ein Leben ohne Katze ist möglich, aber sinnlos.
Wenn du tot bist, dann weißt du nicht, dass du tot bist.
Das ist nur schwer für die anderen.

Genauso ist es, wenn du blöd bist.

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