Also:
Teil 1: Gute Kost (ST in Spielfilmlänge) und das größte Ränkeschmieden um V'ger (bis hin dazu, dass er die Borg kreiert hat um das Wissen zu assimilieren und als er weg war, haben die Borg sich angepasst und sind zu dem geworden was sie sind). Leider mit vielen langatmigen Passagen.
Teil 2: Einer der besten Teile. Man hat die Längen weggekürzt und dass ILM die Special Effects übernommen hat, hat auch gut getan.
Teil 3: Ganz gut, aber die Kulissen von Genesis waren ziemlich gekünstelt. Das Klingonenschiff hat Innen nicht wie ein Klingonenschiff ausgesehen. Super war die Szene wie die Excelsior auf Transwarp gehen wollte *gg*
Teil 4: Ohne tieferen Handlungsstrang und mit merkwürdiger Physik. Ein Flugzeugträgerreaktor soll Energieteilchen produzieren mit denen man Dilithiumkristalle wie einen Akku aufladen kann und dann noch so stark, dass man damit Warp erreicht und das ganze passt in einen handgroßen Kollektor? Warum hat Kirk sich am Ende reinbeamen lassen und ist nicht wie jeder normale Mensch über die Rampe spaziert? Der Kulturschock, dem die Biologin ausgesetzt war, war allerdings ziemlich gering, als sie ins 23. Jahrhundert gekommen war. Abgesehen davon gibts auf einmal im 23. Jhdt kein Geld mehr. Also leider viele Diskontinuitäten. Dafür viel Witz und ein ernstes Thema, was den Teil doch recht sehenswert macht. P.S.: Stephen Collins (Decker aus Teil 1) und Catherine Hicks (die Biologin aus Teil 4) sind die Campton-Eltern aus Seven Heaven.
Teil 5: Die Budgetkürzungen auf die Hälfte des veranschlagten Budgets waren überdeutlich. Die Story war mau und in weniger als einen Tag bis zum Zentrum der Milchstraße? Jaja. Spock hat wohl die verkorkste Familie aller Vulkanier. Und was war dieses Wesen am Ende überhaupt? Die Enterprise hat 78 Decks? Damit wäre das Schiff gute 320 Meter hoch und damit höher als lang.
Teil 6: Der kalte Krieg ist aus und auch die Klingonen werden lieb. Aber ein ziemlich gut gemachter Teil mit einigem Witz. Irritierend: Alle Seiten (Klingonen, Föderation, Romulaner) arbeiten zusammen um den Kriegszustand zu erhalten als auch um ihn zu beenden... P.S.: Kommt euch die junge vulkanische Offizierin auch bekannt vor? *gg*
Teil 7: Nett gemacht, aber im Endeffekt wirkte es mehr wie eine Doppelfolge von TNG. Wie es oft in Star Trek vorkommt werden die wie Menschen aussehenden Ausserirdischen oft als Menschen bezeichnet. Wieder passt die offensichtliche Physik nicht. Die Rakete fliegt in 0,nix zur Sonne und die Lichtveränderungen werden sofort sichtbar. Dialog zwischen Kirk und Picard recht amüsant. Aber den Verlockungen des Nexus widerstanden sie allzueinfach. Die Stellare Kartografie war aber absolut spitze gemacht.
Teil 8: Eine moderne Version von Teil 2. Mitreißend mit guter Action. Ein paar leichte Diskrepanzen in der Sache mit dem Zeitreisen, aber wann gibts die denn nicht...
Teil 9: Wie in Teil 7. Die Baku werden dauernd als Menschen bezeichnet. Die Effekte sind nicht mehr so gut wie in Teil 8. Subraumwaffen? Warum diese nicht gegen die Borg einsetzen, dann einen Warpkern reinhauen und das Teil wieder verschließen. Aber gut. Irgendwie ist ihnen da anscheinend nichts eingefallen.
Teil 10: Mehrere technische Diskrepanzen. Wieviele Decks hat die Enterprise nun? Und warum geht es unter dem untersten Deck nochmals hundert Meter in die Tiefe? Warum schneiden sich die Remaner nicht die Fingernägel wenn sie schon so unvorteilhafte Pratzen für ihre Konsolen haben. Der Kampf am Ende war allerdings Top. Und auch das Ende war sehr zufriedenstellend.
Teil 11: Wird sicher interessant werden. Gute Schauspieler wurden gecastet und ein bekannter und guter Ressigeur hat sich der Thematik angenommen. Angeblich soll es gleichzeitig ein Neustart des Genres werden - ähnlich wie Batman begins.
Reihung: 8, 2, 10, 6, 4, 1, 3, 9, 7, 5