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Gefühl beim Kündigen
von
Charisma
am 04 Sep, 2008 18:39
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Wenn ihr kündigt: Wie fühlt ihr euch da? Gut, schlecht, schuldig? Ich spiele mit dem Gedanken, es zu tun, aber genau der Part fällt mir einfach so schwer, gedanklich...  Wie habt ihr das gemacht, wie habt ihr es eurem Chef gesagt?! Hmmm...
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#1
von
lara_ela
am 04 Sep, 2008 18:42
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schuldig auf gar keinen Fall! ich habs schon vorher oft genug angekündigt, weils mich schon so angezipft hat! darum wars eh nur eine Frage der Zeit (meine Kollegin hat halt gefleht, dass ich noch nicht geh, damit ich sie nicht allein lass). ich hab gesagt: ich kündige. und einmal, als eine andere dabei war und ich mich mal wieder über das Management komplett beschwert hab hab ich gleich dazu gesagt: "ach ja, soll ich dir die Kündigung geben, oder sie gleich hinschicken?" um meinem Hass noch zu unterstreichen.
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#2
von
Charisma
am 04 Sep, 2008 18:46
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Gut, gehen wir mal vom Szenario aus, dass man sich noch nie beschwert hat und nicht soooo viele Gründe hat, zu gehen, einfach nur ein Gefühl. Und, dass sich das ganze Unternehmen schon auf einen eingestellt hat und man nicht so einfach "austauschbar" ist...
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#3
von
lara_ela
am 04 Sep, 2008 18:49
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Gut, gehen wir mal vom Szenario aus, dass man sich noch nie beschwert hat und nicht soooo viele Gründe hat, zu gehen, einfach nur ein Gefühl. Und, dass sich das ganze Unternehmen schon auf einen eingestellt hat und man nicht so einfach "austauschbar" ist...
wenn man nicht so einfach austauschbar ist, dann sagt man: mehr geld oder ich gehe  ansonsten denk ich mir, dass es typisch weiblich ist, sich über sowas den Kopf zu zerbrechen *g*. wenns nicht wirklich passt (und man genügend andere Möglichkeiten hat natürlich), dann geht man. weil ein Leben in Unzufriedenheit muss man nicht haben, wenn man andere Möglichkeiten hat...
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#4
von
pusteblume
am 04 Sep, 2008 18:58
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Ich habe vor einiger Zeit auch schon mit dem Gedanken gespielt und es dann wieder verworfen, da es einfach ein wirklich sehr ungünstiger Zeitpunkt für meinen Arbeitgeber gewesen wäre. Inzwischen wäre es allerdings wieder ziemlich ungünstig für mich da ich mit dem Gedanken spiele in nicht all zu weiter Ferne das Mutterglück mal aus nächster Nähe kennen zu lernen.
Damals hatte ich einfach ein schlechtes Gewissen bei dem Gedanken daran meine Arbeitgeber im Stich zu lassen. Deswegen habe ich es dann bleiben lassen. Der Vorteil bei meiner jetzigen Arbeit ist, dass ich nach der Karenz wieder zurück kann und auch langfristig dort arbeiten kann.
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#5
von
kyra
am 04 Sep, 2008 19:14
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naja, wirklich gekündigt hab ich damals ja nicht. hab innerhalb des unternehmens in eine andere abteilung gewechselt. und bei meinem damaligen chef ist es mir nicht wirklich schwer gefallen, ihm zu sagen, dass ich geh. er hat dann zwar versucht, mich zum bleiben zu bewegen, aber ich war mir meiner sache sicher. und ich bereus bis heute nicht, war wohl die beste entscheidung meines lebens.
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#6
von
Charisma
am 04 Sep, 2008 19:20
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Damals hatte ich einfach ein schlechtes Gewissen bei dem Gedanken daran meine Arbeitgeber im Stich zu lassen.
Genau das hab ich eben auch. Aber das ist eigentlich voll dumm von uns, denn man ist doch keine Rechenschaft schuldig und sich selbst der Nächste.
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#7
von
lara_ela
am 04 Sep, 2008 19:40
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ich sag ja: typisch weiblich  ich warte auf spiders post *chch*
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#8
von
wuschelengel
am 04 Sep, 2008 19:59
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Mir wars letztes Mal schon etwas unangenehm, weil ich einfach auch wusste, der Zeitpunkt is schlecht. Aber die hatten sich das im Endeffekt eh selbst zuzuschreiben.
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#9
von
mutznull
am 04 Sep, 2008 20:27
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Auch wenn viele Leute sagen, ach kündigen ist doch so leicht, es is eh wurscht, du bist eh bald weg... die Leute haben wahrscheinlihc noch nie selber gekündigt. Ich war schonmal in der Situation und bins jetzt schon wieder und ich tat mir damals sehr schwer es anzusprechen und über meine Lippen zu bringen... vor allem wenns unerwartet kam und das Dienstverhältnis zum Vorgesetzten / Chef recht freundschaftlich war. Wenn die Leute dort und die Chefs/Vorgesetzten zum schmeißen sind, würd ichs vielleicht auch einfacher empfinden.
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