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Mas oder Diss
von
countrymam
am 26 Nov, 2008 22:45
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Hallo,
ich hab mein Diplstudium fertig und überlege jetzt ab SS mit einerm Masterstudium oder der Diss in meinem bereits als Mag absolvierten Fach zu beginnen. Ich werde dann schon berufstätig sein,mind 40 Std Woche aber würde schon noch gern was an der Uni machen.
Wie seht ihr die Zukunft? Denkt ihr man wird in 20 jahren zb eher einen MAS brauchen,da die bis dahin den Mag eh schon auf Bachelorniveau abgewertet haben? Denkt ihr eine Diss ist sinnvoll obwohl man eh nicht in die Wissenschaft will?
Ein MAs wäre in meinem Fall 120 ECTS Punkte plus 30 zusätzliche ECTS weil ich was nachmachen müsste, da es eine andere Studienrichtung wäre. Eine Diss sind nur 12 SSW (wieviele ECTS das hat weiß ich nicht) plus Diss und Verteidigung. Ich überleg mir auch was mehr Aufwand wäre und hin und her.
hm...schreibt jmd von euch Diss. Wie hoch ist der wissenschaftliche Anspruch? Ich traue mir nämlich nicht zu eine neue Theorie aufzustellen od so,sondern stelle mir nur eine ausführlichere Diplarbeit vor....
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#1
von
lara_ela
am 26 Nov, 2008 22:59
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also wie die zukunft aussieht weiß ich nicht...
ich denk mir nur, dass es saumäßig schwer ist vollzeit zu arbeiten und gleichzeitig zu studieren. wenn man vollzeit irgendeinen Job macht und daneben studiert mags ja noch gehen, aber wenns ein Bürojob mit haufenweise Überstunden ist... wird schwer. denk ich einfach mal. die Doktoranden, die ich kenne, arbeiten nebenher (also nicht vollzeit) oder sie schreiben ihre Dissertation genau dort wo sie arbeiten --> auf der Uni (ein Projekt, wo sie mitarbeiten und gleichzeitig diss schreiben und so). mein Bruder hat mit dem Doktorattstudium angefangen, hat dann aber einen Job gefunden und das Doktorrat auf Eis gelegt. und seit dem nichts mehr gemacht...
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#2
von
SalemSaberhagen
am 27 Nov, 2008 16:44
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Ich hab genau eine Woche lang Lehrveranstaltungen vom Doktorat besucht und dann beschlossen, nein, das ist nichts für mich. Von der Wichtigkeit her - in den Wirtschaftswissenschaften halte ich ihn eher für unwichtig, in den Naturwissenschaften ist er teils sehr wichtig. Meine Cousine hat im Oktober ihr Doktoratsstudium aus Pharmazie begonnen und hat eine Stelle an der Uni. Ich werde sie demnächst mal befragen, wie es ihr gefällt.
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#3
von
wuschelengel
am 27 Nov, 2008 21:58
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Ich hab mich für beides inskribiert, nach meinem Diplomstudium. Ich hab dann den Eindruck gehabt, dass mir vorläufig der Master mehr bringt. Aber: neben einem Vollzeitjob mit normalen Arbeitszeiten geht das nicht, sag ich jetzt mal. Außer es wird auch berufsbegleitend angeboten.
Doktorats-LV werden hingegen auch so angeboten, dass man sie ohne Probleme neben der Arbeit absolvieren können muss. Zumindest in meinem Doktoratsstudienplan steht das ausdrücklich so verordnet. Uns wurde damals gesagt, dass ausdrücklich ein wissenschaftlicher Anspruch besteht und die Zulassung eines Themas sorgfältiger geprüft wird. Diese Erfahrung habe ich dann auch gemacht. Ob das nun allgemein gültig ist, kann ich aber nicht sagen.
Ich hab die Diss noch immer fest vor, ich hab auch schon ein Forschungsprojekt ausgesucht, aber ich möchte jetzt zuerst mal den Master machen, der mich einfach mehr ausfüllt.
Was nun beruflich mehr bringt, kann ich dir nicht sagen, ich kanns für mich auch garnicht einschätzen, ob es mir nun überhaupt was bringt, in beruflicher Hinsicht.
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#4
von
countrymam
am 27 Nov, 2008 23:03
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naja die überlegung ist bei mir eben auch,dass ein master mindestens 5 jahre bei mir dauern würde.
also vollzeit berufstätig,ich denke da sind mehr als 3 lvs pro semester unrealistisch,denn ich habe auch partner,haustiere und familie um die ich mich kümmern möchte. wenn ich dh lvs und masterarbeit auf die semester dividiere würde ich dann auf ca 5 jahre kommen,das is schon eine lange zeit,bei der man sich konsequent aufs studium konzentrieren muss. beim doktorat denk ich mir,dass ich nur 12 ssw machen muss und das in 3 semestern zu schaffen wäre und danach wär ich mit der diss halt doch ganz flexibel bzgl der zeiteinteilung.
bei mir is es ja so,dass ich den master gern aus einer anderen richtung machen will und die mir dann noch extra 30 ECTS Punkte aus dem Bachelorstudium vorschreiben,das is schon eine menge.
mich würde der master auch mehr freuen,nur überleg ich halt,as realisticher in der umsetzung ist. ob bei mir am inst. strenger geprüft wird wg forschungsthema,...das weiß ich ehrlich gesagt nicht.ich würd dann halt bei meinem diplomarbeitsbetreuer schreiben und mir mit dem ein thema suchen.
ach ich weiß einfach nicht was ich tun soll
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#5
von
lara_ela
am 27 Nov, 2008 23:07
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naja, ist sicherlich viel. ob es sich da nicht auszahlen würde, etwas ähnliches auf der VHS oder Wifi oder sowas zu machen. eher eine Art Lehrgang...
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#6
von
countrymam
am 28 Nov, 2008 09:16
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naja schau regelstudienzeit f den master sind 2 jahre dh 120 ects, dazu krieg ich noch 30 ects vorgeschrieben.
wenn man vollzeit 4 semester braucht plus ca 1 semester für die anderen 30 ects braucht man wenn man es neben einem vollzeitjob macht leicht das doppelte.
ich denke mir halt,dass mich 3 gegenstände pro semester bei meinen studien sind irr viel seminararbeiten,leeaufgaben,...dabei doch recht gut ausfüllen und wenn ich das hochrechne bin ich bei 9-10 semestern. ich würde ja den MAS an der uni machen und keinen berufsbegleitenden an einer fh oder so.
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#7
von
blues
am 28 Nov, 2008 09:19
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Ich habe als Assistent in einem technischen Fach dissertiert - eine wunderbare Zeit mit viel Freiraum und auch Studentenbetreuung, die ich sicher nicht missen will. Ob es mir etwas gebracht hat? Persönlich in jedem Fall und es gibt definitiv auch Momente im Job, wo man Gewinn aus der Diss ziehen kann. Jobs bekommt man auch bessere, allerdings ist man nach einer Diss sehr spezialisiert und wenn Du einmal das Wissen Deiner Diss an eine Firma "verkaufen" willst, musst Du fast in Deinem Gebiet bleiben. Fazit: nur aus Karrieregründen oder um Geld zu verdienen lohnt eine Diss wahrscheinlich nicht. Wenn Du Dir 3-5 Jahre Zeit nehmen kannst, ist es eine sehr schöne Zeit mit viel persönlicher Entwicklung.
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#8
von
LadyVader
am 29 Nov, 2008 21:37
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Ich befinde mich gerade sozusagen in einem Masterstudium bzw. in einem kleinen Teil, den ich mir dann (hoffentlich) mal dafür anrechnen lassen kann (genaue Erklärung würde niemanden interssieren glaub ich, also belassen wir es dabei). Der Hochschullehrgang hat relativ wenig Wochenstunden (geblockte LVn an Freitagen und Samstagen) und ich arbeite auch nicht Vollzeit, muss aber sagen: Es ist ganz schön anstrengend! Die ganzen Erfordernisse, Arbeitsaufträge, Bücherlisten, Seminarbeiträge,... und dann auch noch die Praxis, die ich am Vormittag mache... alles neben dem Arbeiten.
Also du solltest dir das echt gut überlegen, vor allem wenn das Ganze wirklich 5 Jahre dauert und du Vollzeit arbeitest!
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#9
von
blues
am 01 Dez, 2008 00:23
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...für so einen Scheiß.
mit der Einstellung wird das sowieso nichts, tut mir leid. Entweder Du willst es für Dich mit allem Enthusiasmus, oder Du lässt es bleiben. Billig Titel sammeln wollen bringt Dich nicht weiter und raubt Dir nur Zeit, die Du an anderer Stell sicher besser nützen könntest
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