externe Prüfungen - Schule

  • externe Prüfungen - Schule von lara_ela am 02 Jun, 2013 15:37
  • weil ichs gerade sehe im Fernsehen: die Frage ist gerade, ob es sinnvoll ist, dass der Lehrer, der beibringt, nicht gleichzeitig die Person ist, die auch prüft.
    Es wurde gerade als positives Beispiel irgendeine Schule gezeigt, wo die Prüfungen eben außerhalb sind. und dann wurde gesagt, dass das viel besser sei, weil der Lehrer (der, der halt gezeigt wurde) ja auch viel besser in die tiefe gehen kann, weil er prüft ja nicht.... sozusagen...

    ich persönlich glaube, dass dies genau eine Schule ist, wo solche Lehrer ausgesucht werden - ist eine Privatschule. die Schüler werden vielleicht auch ein bissi ausgesucht... was ja nichts Negatives ist (mal abgesehen davon, dass die Schule sauteuer ist!). mein ich gar nicht. nur halt glaub ich, wenn überall nur die Prüfungen außerhalb wären, würde man schaun, dass die schüler genau diesen Prüfungsstoff beherrschen, damit der Lehrer gut aussieht... und eben nichts angereichert wird.
    Was wahrscheinlich wirklich stimmt, ist, dass der Lehrer nicht mehr in dieser Machtposition ist und man deshalb besser ein Gefühl gibt von "wir sitzen alle in einem Boot".

    hm...  ich hab die Erfahrung gemacht, wenn man wo tiefer hinein geht in die Materie (auch wenns was ist, was total am Leben ist von den Schülern), die sofort fragen "ist es prüfungsrelevant", wenn man sagt "nein" ist die Aufmerksamkeit sofort weg.... und das würd ich wohl nicht mit externen Prüfern lösen, sondern liegt generellen "wenn-dann" Unterrichten. Ist ja nicht so, dass das heute nie so ist bei mir. aber so generelles Prüfungslernen gab es bei uns in der Klasse damals nicht....
  • #1 von Charisma am 02 Jun, 2013 15:45
  • Irgendwie kann ich das nicht so ganz fassen, was du schreibst, aber ist nicht das erste Mal :P

    Wie auch immer, ich weiß es nicht. Einerseits schafft es faire Voraussetzungen, wenn eine Prüfung extern ist. Andererseits ist dann eine Gewichtung seitens des Lehrers und seine im Gesetz verankerte Freheit bei der Wahl der Form des Unterrichtens und eben der Gewichtung des Stoffes dahin.
    Kann in manchen Fällen gut sein, in anderen Fällen schlecht.

    Grundsätzlich halt ich nicht viel davon, wenn jeder immer alles gleich unterrichtet und alles gleich macht und so auch gar nicht auf Umstände eingehen kann.

    Aber eh wurscht, Zentralmatura kommt sowieso bald. Dann haben wir das eh.
  • #2 von solymar am 02 Jun, 2013 15:51
  • ich glaube, dass in so einem fall eigentlich mehr/strenger unterrichtet wird
    weil jene Lehrer, die sonst den schülern beim durchkommen helfen etc diese macht nicht mehr haben
    es würden wohl auch Freiheiten wie film schauen o.ä. leiden weil man ja den Stoff durchbekommen muss
    ich bin aber generell für mehr Disziplin und mehr wissensaneignung in d schulen
  • #3 von lara_ela am 02 Jun, 2013 15:52

  • Zitat
    Freheit bei der Wahl der Form des Unterrichtens und eben der Gewichtung des Stoffes dahin.


    eben, im Beitrag wurde genau das Gegenteil behauptet - dass eben angereichert wird, weil extern geprüft wird... und ich glaube das eben auch nicht.
    aber diese Schule, die das eben so macht und wo auch so angereichert wird, ist eben eine Privatschule! finde das wieder was ganz was anderes. die Waldorfschulen haben ja auch externe Prüfungen. finde es aber insgesamt ein eigenes Konzept und glaube nicht, dass das für alle Schüler gut ist.

    ja, Zentralmatura zum Beispiel: was wars nochmal... passé composé wars glaub ich wird in Französisch nicht mehr unterrichtet in der einen Schule, weils bei der Zentralmatura nicht mehr verlangt wird - is doch völliger Schwachsinn, wenn es Schulen gibt, die da einfach ein höheres Niveau fahren, warum soll dann ein niedrigeres geprüft werden? alles runternivellieren oder wie?
    Mein Vater hat da letztens die nette Analogie gehabt, dass man in ein Schigymnasium auch nicht kommt, wenn man nicht Schifahren kann. warum sollte man dann nicht auch in anderen Schulen unterscheiden dürfen und Schwerpunkte setzen?
  • #4 von solymar am 02 Jun, 2013 15:55
  • also mit der zentralmatura hab ich mich nicht befasst
    runternivellieren wäre eine Katastrophe da ich meine, dass jetzt schon ein Großteil der shulen ein Niveau hat das um einiges niedriger ist als vor 20 jahren zb
    passe compose ist aber ein wesentlicher teil der sprache - ein ematura ohne dem unvorstellbar - wie sollen denn aufsätze oder briefe o.ä. geschrieben werden ohne diesem teil? viell meinst du den sunjonctif, der ist im französischen ja eher am aussterben
  • #5 von Charisma am 02 Jun, 2013 16:01
  • @ lara: Find ich auch komisch, dass die das im Beitrag behaupten.

    Vorteil, wie gesagt: Es gibt kein Durchdrucken von "Schatzis" des Lehrers mehr.
    Nachteil: Manchen Leuten wird einiges dann verdammt erschwert, ich mein da jetzt aber nicht die Matura, sondern schon einen schnöden Pflichtschulabschluss.
    Ich möchte hier nicht genauer drauf eingehen, aber es kann für manche Leute sehr wichtig sein, diesen Abschluss zu haben, auch, wenn sie nicht wirklich so gut waren in manchen Fächern, um ihn zu erlangen. Und, wie gesagt, ich red da nicht von der Matura, ich red davon, überhaupt nach der Hauptschule was weiterlernen zu können oder eben nicht.
    Ein Dilemma.
  • #6 von lara_ela am 02 Jun, 2013 16:01
  • nein, wenns subjonctif gewesen wär, dann hätt ich mich nicht gewundert. den haben wir auch nur angeschnitten. aber es kann sien, dass ich mich vertan hab. auf jeden Fall was, was man sowieso immer gelernt hat... lass mich nochmal überlegen ;)
  • #7 von Charisma am 02 Jun, 2013 16:01
  • also mit der zentralmatura hab ich mich nicht befasst
    runternivellieren wäre eine Katastrophe da ich meine, dass jetzt schon ein Großteil der shulen ein Niveau hat das um einiges niedriger ist als vor 20 jahren zb
    passe compose ist aber ein wesentlicher teil der sprache - ein ematura ohne dem unvorstellbar - wie sollen denn aufsätze oder briefe o.ä. geschrieben werden ohne diesem teil? viell meinst du den sunjonctif, der ist im französischen ja eher am aussterben

    I glaub a, dass es da um den Subjonctif geht.
    Den hab ich aus Protest ned gelernt, ich habe Französisch gehasst! ;D
  • #8 von Charisma am 02 Jun, 2013 16:05
  • Aber, abgesehen davon, vom Lehrplan her ist es sicher möglich, den subjonctif nicht zu unterrichten. Es wird aber nicht möglich sein, das passé composé nicht zu unterrichten, da es nicht mit dem Lehrplan vereinbar wäre, ebenso wenig mit dem gemeinsamen europäischem Referenzrahmen für Sprachen.

  • #9 von lara_ela am 02 Jun, 2013 16:07
  • @ lara: Find ich auch komisch, dass die das im Beitrag behaupten.

    Vorteil, wie gesagt: Es gibt kein Durchdrucken von "Schatzis" des Lehrers mehr.
    Nachteil: Manchen Leuten wird einiges dann verdammt erschwert, ich mein da jetzt aber nicht die Matura, sondern schon einen schnöden Pflichtschulabschluss.
    Ich möchte hier nicht genauer drauf eingehen, aber es kann für manche Leute sehr wichtig sein, diesen Abschluss zu haben, auch, wenn sie nicht wirklich so gut waren in manchen Fächern, um ihn zu erlangen. Und, wie gesagt, ich red da nicht von der Matura, ich red davon, überhaupt nach der Hauptschule was weiterlernen zu können oder eben nicht.
    Ein Dilemma.

    ja, da hast recht, dass das nicht so einfach ist. Ich mein, prinzipiell muss man eh "nur" die Jahre runterbiegen, schaffen muss mans eh nicht. aber die meisten Lehrstellen wollens wahrscheinlich oder? kann ich auch verstehen. andererseits, wennst den Schulabschluss schenkst, dann wird halt irgendwann ein anderer Abschluss vorrausgesetzt werden.
    andererseits sollt man wirklich zumindest das Lesen und Schreiben voraussetzen können finde ich, weil egal, was die dann lernen, auch eine Produktbeschreibung sollte gelesen und verstanden werden...

Are you sure?

Are you sure?

Are you sure?

Are you sure?

Are you sure?

Are you sure?

Are you sure?

Are you sure?

Are you sure?

Are you sure?

Are you sure?

Powered by EzPortal
Go to page:

Navigation