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~2011~
von
Ginger
am 08 Dez, 2011 07:42
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wie war euer jahr? hat sich für euch viel verändert? einschneidende erlebnisse? habt ihr das gefühl das dieses jahr ein gutes jahr für euch war? und.. was könnt ihr euch fürs nächste mitnehmen? vielleicht wollt ihr ja ein wenig resümieren (mir graut vor dem wort, übrigens!) und erzählen...
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#1
von
wuschelengel
am 08 Dez, 2011 08:13
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wie war euer jahr? Anstrengend. Richtig anstrengend..permanente Mehrfachbelastung, viel Stress, viele Entscheidungen. hat sich für euch viel verändert? einschneidende erlebnisse? Auf jeden Fall- die Geburt meiner Tochter hat unser Leben sehr verändert- vielleicht sogar mehr als die Geburt meines Sohnes..und das ist ungewöhnlich, meist ist ja eher das Erste die größere Veränderung. habt ihr das gefühl das dieses jahr ein gutes jahr für euch war? Ja- vielleicht sogar das beste Jahr überhaupt, wobei das natürlich schwer zu bewerten ist. Aber es fühlt sich richtig gut an, wenn ich an 2011 denk. und.. was könnt ihr euch fürs nächste mitnehmen? Die Frage ist mir fast zu philosophisch..natürlich prägt einen jede Erfahrung irgendwie, aber ich denk eher recht praktisch. Resümé: Ich bin endgültig einen Weg einschlagen, von dem ich nie mehr zurückkann und aus dem ich immer alle Konsequenzen werde tragen müssen- mit allen guten und schlechten Seiten, die das mit sich bringen wird. Und das Jahr war eindeutig in vielerlei Hinsicht völlig anders, als alle bisherigen.
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#2
von
gothicpuss
am 08 Dez, 2011 08:15
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Lustig, hab mir gerade gestern überlegt, ob ich so einen Thread aufmachen soll.
Also grundsätzlich war's ein gutes Jahr und ich würd's wieder tun. *g* Auch, wenn's jetzt gegen Ende mit der psychischen und körperlichen Gesundheit doch bergab gegangen ist. Besonders das Gesundheitliche schlägt mir an den Magen, denn im schlimmsten Fall muss ich meine Zukunft "etwas" umbauen. Sonst hab ich viele Reisen gemacht (London, Spanien und Paris in einem Jahr ist schon ordentlich, find ich) und gelernt so richtig zu lieben und meinem Freund wirklich zu vertrauen. Beruflich und vom Studium her könnt es nicht besser sein. Abschlussprüfung geschafft und in meiner Firma bin ich befördert worden.
Ich freu mich auf das nächste Jahr, Einiges wird sich verändern. Fürs nächste Jahr heißts: Noch mehr Reisen weil dann mehr Geld da ist und öfter aufs Land fahren. Außerdem will ich mich mehr um meine Oma kümmern.
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#3
von
solymar
am 08 Dez, 2011 10:17
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Mein 2011 war ok als Jahr und auch wichtig für weitere Entscheidungen. hat sich für euch viel verändert? einschneidende erlebnisse? Neuer Job, Veränderungen in der Beziehung, Veränderung innerfamiliärer Beziehungen, viele Erkenntnisse über mich selbst, ein Entwicklungsschritt für mich selbst habt ihr das gefühl das dieses jahr ein gutes jahr für euch war? eher ja und.. was könnt ihr euch fürs nächste mitnehmen? Diese Entwicklungen muss ich ja fortsetzen, sie begleiten mich ja auch im nächsten Jahr, insofern sie fortzusetzen
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#4
von
Kurai
am 08 Dez, 2011 10:29
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2011 war unheimlich Kräfte zehrend. Wenn ich jetzt so überlege, ich hab praktisch das ganze Jahr Vollzeit durchghackelt, damit ich meine 3 andhalb Monate Praktika machen kann. Immer nur lernen am Abend oder in Nacht, bzw am Wochenende.  Ich mein, ich hab viel geschafft, worauf ich stolz bin, aber es zaht sich langsam nur noch. Dann war im Februar dieser Rückfall. Mann liegt wieder auf der Intensiv (Lungenentzündung), und man fragt sich verdammt, warum? Dann gabs einige Probleme mit seiner Arbeit, Jobwechsel, aber immerhin hat er nun eine gute, neue Stelle. Tja, und unsere Hochzeit war einfach wie ein Traum, als wäre sie nie in der Realität passiert  (Ich glaube, deswegen fühlen wir uns nicht so richtig verheiratet)... die Zeremonie im Freien war wunderschön, wir haben uns gefreut, dass alle uns wichtigen Personen dabei waren und dass die Bands so geil waren *gg* Es war für mich ein Jahr der Höhen und Tiefen. Irgendwie existierte dazwischen NICHTS. Entweder war alles gut, oder alles einfach nur scheiße. Was ich mitnehmen werde ins nächste Jahr: Ich sollte mehr Wert auf meinen Schlaf legen und auch wenn mein Mann verständnisvoll ist, dass ich sehr wenig Zeit mit ihm verbringe, ich sollte mehr darauf achten. Man lebt nur einmal.
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#5
von
Claire
am 08 Dez, 2011 15:50
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Mein 2011 war definitiv ein gutes Jahr! Witzigerweise hab ich das schon beim Jahreswechsel gespürt, so dieses Gefühl: heuer wird MEIN Jahr, es wird viel passieren, es warten viele schöne Stunden auf mich und ich darf gespannt sein, was so alles geschieht. Das hab ich sonst eigentlich nie, sicher hofft man, dass sich positive Entwicklungen ergeben bzw. dass man eine schöne Zeit hat. Aber solch eine Gewißheit war eben nur heuer. Das hat wahrscheinlich viel mit meinem Freund zu tun, mit dem ich da ganz frisch zusammen gekommen bin. Aber dass es SO gut wird (letztendlich), dass ich SO viel erleben würde, mich selbst SO stark verändern könnte, das hätte ich nicht gedacht. Aber es war irgendwie Zeit, denn die letzten Jahre gingen irgendwie spurlos an mir vorüber. Irgendwie war 2011 das Jahr meiner Wiedergeburt. Der Gehirntumor, den ich seit Kindheit hatte, war letztendlich groß genug um bemerkt zu werden. Ich hab unendlich gelitten, war an einem neuen Tiefpunkt angelangt und ab Jahresmitte ging es plötzlich steil bergauf (da hatte ich aber verdammtes Glück!) und viele Aspekte meines Lebens und meines Denkens haben sich geändert. Ich war heuer das erste Mal seit fast 7 Jahren länger als 5 Wochen daheim in Österreich! Fast ein halbes Jahr lang! Das hätte ich mir z.B. nie erträumt bei meinem Job, der das eigentlich nicht vorsieht! Ich habe auch viel über mich selbst gelernt, viele nette Menschen getroffen, neue Freundschaften geknüpft, meine alte Klasse nach 10 Jahren wieder gesehen, eine innige Beziehung aufgebaut, ja vielleicht sogar den Mann fürs Leben gefunden. Ich habe viele neue Perspektiven und Chancen erhalten, die ich jetzt und im kommenden Jahr auswerten und nutzen werde, um das Bestmögliche aus meiner Zukunft zu machen. Irgendwie lag dieses Projekt die letzten Jahre auf Eis... Das nächste Jahr wird bestimmt auch aufregend, es ist alles möglich, positiv wie negativ. Aber an 2011 werde ich mich auf alle Fälle noch oft erinnern und aus den Erfahrungen in den nächsten Jahren viel Kraft schöpfen können. Nach dem Maturajahr war das heuer zweifellos ein wichtiges Etappenziel. Es war für mich ein Jahr der Höhen und Tiefen. Irgendwie existierte dazwischen NICHTS. Entweder war alles gut, oder alles einfach nur scheiße. Dito!
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#6
von
lara_ela
am 08 Dez, 2011 19:07
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hm... mein Jahr 2011... also ich habe eine neue Ausbildung begonnen, das war definitiv gut. mein Freund ist endlich wieder bei mir, das ist auch sehr gut! ansonsten habe ich eher das Gefühl, dass es eine lange langwierige und schwierige Startbahn ist zu einem anderen Leben, das sich hoffentlich im nächsten Jahr für mich eröffnen wird. Ich finde dieses Jahr ist vergangen - einfach so... einfach weg. hm... aber, das bin ich sicher, es wird besser werden nächstes jahr! *fest vornehm*
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#7
von
Asaery
am 08 Dez, 2011 20:48
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Mein 2011 war wohl das für mich schlimmste Jahr bisher.
Im Frühling die Diagnose bei meinem Papa, dass er schwer krank ist. Seitdem zwei Operationen, mehrere Krankenhausaufenthalte, immer wieder ein Zittern, wies weiter geht. Sehr negative Aussichten für die Zukunft, wobei man nicht weiß von welchem Zeitrahmen man sprechen kann. immer in einem Zustand zwischen hoffen und bangen, gleichzeitig ohnmächtig, weil man nix tun kann. damit einhergehend eine wohl nur für die engste Familie merkbare leichte Wesensänderung, aber auch verständlich, wenn man noch nicht mal 50 ist und nicht weiß, wie und ob es weiter geht ... eine Mama, die daneben steht, hilflos ist und der man immer wieder nur zuhörn kann, wenn sie wen zum reden braucht. eine Schwester, die versucht zu verstehen, aber sich selbst in ihrem Leben so sehr unter Druck setzt, dass sie zu viel fordert, obwohls im Grunde fast unmöglich ist und deshalb diverse Streits zwischen ihr und Papa, weil er einfach am Ende seiner Kräfte war. jetzt weiter zittern bis kurz vor Weihnachten, weil die nächste Diagnose ansteht. und dahinter ein riesengroßes Fragezeichen ...
dann nach 7 1/2 Jahren die Trennung von meinem ersten "richtigen" Freund, weil er nicht mal in der Zeit, als ich ihn am meisten gebraucht hätte für mich da war, mich nicht einmal in den Arm genommen hat. Zusätzlich der damit einhergehende Verlust meiner "zweiten Familie".
meine Oma, die im Sterben liegt.
und schließlich der Abschied von meinem Kollegen, der nicht nur ein riesen Loch bei der Arbeit hinterlässt, sondern vor allem ein Loch in mein Herz gerissen hat, wies zuvor noch nie ein Mann getan hat, was meine Sichtweise auf vieles in meiner Vergangenheit sehr verändert hat.
Allerdings hab ich heuer auch ein paar sehr liebe Menschen kennengelernt und eine sehr gute alte Freundin wiedergefunden, wofür ich sehr dankbar bin! Ich hab für mich selbst gelernt, dass ich mich mehr öffnen muss und nicht mehr alles runterschlucken darf. und ich hab das Backen für mich entdeckt und wieder angefangen Klavier zu spielen.
auch bei mir gab es heuer entweder nur komplett positiv oder komplett negativ. aber immer wenn ich mal gedacht hab, dass alles wieder gut wird, war ein, zwei Tage später wieder ein neuer Rückschlag. im Grunde habe ich heuer oft nur "funktioniert" weil ich das musste.
für 2012 wünsch ich mir vor allem anderen, dass bei Papa alles in Ordnung geht und vor allem so lange wie möglich bleibt. und für mich ein bissi mehr Stabilität in meinem Leben und vlt eine Schulter zum Anlehnen ...
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#8
von
lara_ela
am 08 Dez, 2011 21:08
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oh Asa! ich wünsch euch alles Gute, dass es deinem Papa bald wieder besser geht! Ich kenn das! Mein Vater war auch schwer krank und wir haben Weihnachten auch im Krankenhaus "gefeiert". Meinem Papa gehts wieder gut und das wünsch ich dir auch!
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#9
von
Asaery
am 08 Dez, 2011 21:10
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danke dir!!
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